Wir basteln uns einen Zombie

Wer die letzten Blogeinträge gelesen hat, weiß jetzt, dass ich einen jüngeren Bruder habe.
Max mag vieles, was für einen Jugendlichen in der heutigen Zeit typisch erscheinen mag.
Max mag strategiesche Videospiele. Max mag ganz besonders Minecraft.

Ich persönlich scheitere schon am ersten Level von Super Mario (ja, ich bin ähm, ein wenig älter als Max 😉 ).
Dennoch verfolge ich mit großem Interesse die Entwicklung der Videospielewelt.
Als Max also von seiner Minecraft-Lieblingsfigur, dem Zombie, erzählte, kam ich auf die Idee, diesen für sein neues Zimmer zu besorgen.

Man kann zwar die Figuren von zahlreichen Lizenznehmern in allen Größen und Formen kaufen, es sollte aber ein echtes Unikat sein.
Hiermit bleibt mir also nichts anderes übrig 😉 als Euch heute unseren Upcycling-Minecraft-Zombie vorzustellen!

Dafür benötigt Ihr:
verschiedene Größen von Kartonagen
(hier Verpackungen von Katzenfutter, Taschentüchern, Zigaretten und Zahnpasta)
lange Rolle
Malerkrepp
Acrylfarben

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Im ersten Schritt wird die größte Verpackung, die später den Körper darstellt, unten zusammengeklebt.

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Oben erfolgt vor dem Zusammenkleben ein Ausschnitt für die Rolle. Diese dient als Hals.

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Danach werden alle übrigen Teile zusammengeklebt bzw. als Arme und Füße an den Körper angeklebt.
Der Kopf wird auf die Rolle aufgesteckt und darf beweglich bleiben.

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Jetzt werden alle Körperteile mit Malerkrepp umwickelt, um die nötige Stabilität und eine gute Malgrundierung zu erhalten.

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Im zweiten Schritt kann mit der Bemalung der Grundfarben begonnen werden. Ich arbeitete mich von den Füßen zu der Hose hoch,
während Max sich um den Kopf und die Hände kümmerte.

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Nachdem alle Teile bemalt waren, konnte man sich den späteren Zombie schon richtig gut vorstellen.

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Jetzt aber erst einmal sehr gut durchtrocknen lassen. Am Besten über Nacht.
Am nächsten Morgen konnten wir vor lauter Aufregung kaum frühstücken 🙂 und haben uns danach gleich ans Endwerk gemacht.
Heute sollte die für Minecraft so typische Pixelgrafik an Körper und Kopf entstehen.

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Die Sonne hat geholfen und den Zombie schnell durchtrocknen lassen.
Zum Glück lassen sich Acrylfarben wieder gut entfernen, denn nach dem Bemalen gingen wir fast selber als Zombies durch 😉

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Künftig darf der Zombie im Jugendzimmer von Max Grusel oder Spielspaß verbreiten.

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Was für den einen Müll ist, kann für andere zu einer tollen Fantasiefigur werden. Habt Ihr auch schon etwas aus „Müll“ gezaubert?
Ich freue mich über eure Kommentare und Meinungen zur „Max-Spezial-Woche“ oder einen Link zu euren Projekten.

Habt noch ein wunderschönes Wochenende, Eure Jacqueliné.

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