BeNeLove | Amsterdam

Unsere Reise begann mit besten Reisewetter …. regnerisch. Eigentlich nicht verkehrt, wenn frau erwartungsgemäß mehrere Stunden hinter dem Steuer verbringt. Zeitweise war es aber doch recht heftig, richtig sinnflutartig. Damit war leider auch unsere erste Station -Köln- nicht besonders fotowürdig. Ihr hättet euch nur graue Wolken und dicke Tropfen ansehen können.

Umso schöner war es, als uns Amsterdam schon bei der Einfahrt mit herrlichem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen empfing. Nach Rücksprache mit unserem Host Lisa, hatten wir den Tipp in der Tasche am Park+Ride „Bos en Lommer“ zu halten. Selbst wenn Ihr keines der begehrten Tickets mehr erhaltet, kann frau relativ günstig für 24 Std oder mehr parken.

Von dort aus ging es erst einmal in unsere Unterkunft, wo wir schon sehr herzlich empfangen wurden. Unser Zimmer war sehr großzügig (also das hätte ich von außen nieeeeeee vermutet 😉 ) und „gewohnt“ skandinavisch eingerichtet. Soll heißen weiß, sauber und dazu dezent feine Designermöbel. Mit einem witzigen, weil faltbaren Stadtplan, den uns Lisa freundlicherweise für unsere Zeit bei ihr überlassen hat, in der Tasche ging es dann zur ersten Besichtigung.

Ich war ja zum ersten Mal überhaupt in Amsterdam und war schier überwältigt von allen den schönen schmalen Häusern, der Architektur, der Vielfalt und Vielzahl an Menschen. Ihr seht schon, ich kam am Ankunftstag aus dem Staunen nicht heraus.

Deshalb gibt es für euch „nur“ Bilder von Tag zwei bis vier – dafür aber das absolute Best of 🙂 Gewohnt haben wir in der Nähe des Westerpark. Von hier aus war es gefühlt einen Katzensprung in die City. Nach einem Rundgang durch die „üblichen“ Touri-Ecken hat es uns direkt in das In-Viertel von Amsterdam, Jordaan, gezogen. Aber nicht nur die Einkaufsstraßen Haarlemmerstraat und Haarlemmerijk verdienen eure Aufmerksamkeit. Besonders nachts zeichnet sich ein tolles Bild, wenn frau die Haupt- und Nebenstraßen entlang der Grachten entdeckt. Alles ist sehr grün, egal ob Hausboot, Hauseingang, Balkon oder provisorische Terrasse. Die Amsterdamer haben wirklich ein Händchen dafür.

Das Essen war immer so lecker, so dass der Platz hier kaum ausreichen würde, euch alles aufzuzählen. Aber einen Platz fand ich besonders schön: ins Tabac wurden wir geradezu magisch hineingezogen. Das Lachen der Amsterdamer aller Altersstufen, die leckeren Drinks und Biere und das unbeschreiblich leckere asiatische Essen untermalten perfekt die Stimmung, die diese Stadt in mir erzeugt.

Überhaupt hatten wir nicht nur mit dem Wetter unheimlich Glück – es war genau in dieser Woche der berühmte Sail in der Stadt. Nur alle fünf Jahre befahren Boote, Schiffe und alles was aufblasbar ist den Hafen und die Grachten von Amsterdam. Die große Einfahrt war aber definitiv das Highlight dieser Veranstaltung. Die Menschenmassen waren unbeschreiblich. Sämtliche hohe Gemäuer und Häuserdächer sowie Balkone und Terrassen waren bevölkert. Dazu eine leckere Braadworst am Stadtstrand und Biolimonade – das Leben ist herrlich!

Natürlich durfte eine Fahrt durch die vielen Kanäle nicht fehlen. Zudem machen sich diese Reisebusse auf dem Wasser perfekt, um die Stadt auch aus einer anderen Sichtweise zu erkunden. Hach – am Liebsten wäre ich geblieben 😉 aber unsere Reise sollte noch weitere schöne Momente für uns bereit halten.

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Stay tuned.

Eure Jacqueliné

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