BeNeLove | Den Haag

„Du hast seit 18 Tagen nichts mehr gepostet…“ – Was, ist die Zeit jetzt wirklich so schnell vergangen? Ja leider hat es mich ziemlich erwischt. 2 Wochen hat mich diese dämliche Erkältung heimgesucht, so dass ich selbst am Wochenende zu kraftlos war, euch mit einem weiteren Post zu beglücken. Aber ich habe mir geschworen, hier nicht rumzujammern. So erzähle ich euch heute lieber, wie unsere Urlaubsreise weiterging. Diese Woche folgt außerdem wieder ein feiner Urban Jungle Bloggers-Post.

Nach dem sonnigen Start in Amsterdam ging es weiter in Richtung Den Haag – mit einem kleinen Abstecher zur „Mittagspause“ in Leiden. Die Stadt selber wirkte klein und zierlich nach dem Touristenauflauf in Amsterdam. Also beste Erholung für zwischendurch, wobei überhaupt die Fahrt durch die Niederlande sehr angenehm und insgesamt kurzweilig war. Dort angekommen sind wir direkt in Richtung Innenstadt marschiert. Die Parkuhr wollte partout keine Kartenzahlung annehmen und so haben wir unser restliches Kleingeld zusammengekratzt. Für den Kurzbesuch blieb uns zwar nur 1,5 Stunden, diese haben wir aber gut genutzt. An dieser Stelle kann ich für den „kleinen Hunger“ die Sandwiches bei De Engelenbak empfehlen. Auf köstlichem Bauernbrot mit dicker Kruste gibt es leckere Toppings auf herrlicher Soßen. Für das Shoppingherz mussten wir nur eine Tür weiter, im Scrapwood gibt es ausgefallene Möbel und Accessoires mit Holz, original aus Indien.

Danach sind wir die verbliebene Zeit noch ein bisschen über die Grachten geschlendert und haben die Studentenmeile bestaunt. In einem ganz gewöhnlichen Block reihte sich eine Studenten-WG an die andere. In einigen schien es am Vortag eine Party gegeben zu haben, denn beim kurzen Blick durch die geöffneten Fenster waren verschlafene Gesichter mit dem ersten Kaffee in der Hand zu erkennen 😉 hach ja die Studentenzeit…..

Nu denn ging es weiter in die Hauptstadt Südhollands. Hier ist zunächst alles viel weitläufiger und autofreundlicher durch die breiten Straßen. Als P&R möchte ich euch dennoch den Großparkplatz Hoornwijck ans Herz legen. Mit 2 Euro pro Tag (Anfahrt nach 17 Uhr!) sehr günstig inkl. Fahrticket zum Hauptbahnhof für bis zu 4 Personen, kann frau hier nichts falsch machen.

Die Innenstadt selber ist geprägt durch seine großen Einkaufsstraßen mit vielen bekannten Markenhäusern. Wer es lieber kulturell mag, flaniert an den vielen Kunstwerken vorbei die überall in den Einkaufsstraßen zu finden sind. Zur ersten Orientierung sind wir zum „Grote Markt“ geschlendert. Hier findet Ihr Markstände und/ oder Gastronomiebetriebe für jeden Geschmack. Wir sind beim De zwarte Ruiter bei Burger und hausgemachten Eistee schließlich hängen geblieben. Nach einer erholsamen Nacht bei unserem Host Robbie wollten wir den heißesten Tag während unserer Reise natürlich am Strand verbringen. So sind wir zunächst mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Südstrand gefahren. Die Trambahnen halten direkt am Weg, so dass frau nach einem kurzen Spaziergang direkt am Strand landet. Dort rechts am Strand entlang sind verschiedene Strandbars wie der Strandpavilijoen Zuid wo wir uns sogleich unseren Durst stillten. Später sind wir noch weiter nach Scheveningen gefahren und sind zum Barbeque-Grillen in den Solbeach Zuid eingekehrt.

An diesem Abend bot Den Haag gleich 2 Highlights: In Scheveningen lud das Feuerwerkfestival. Wir haben uns jedoch für Jazz in de Gracht entschieden. Und das war eine gute Entscheidung! Entlang der Grachten ab Bierkade war ein buntes Treiben. Die vielen Besucher tanzten und tranken bis spät in die Nacht – und wir mittendrin. Bands wie „Valeryi Stepanov Trio“, „Plunck“ und „DJ2Takes“ heizten vom Wasser aus an den verschiedenen Haltepunkten dem Publikum ordentlich ein. Was für eine Stimmung!

An unserem letzten Tag durfte natürlich ein Abstecher zum Friedenspalast und den Parlamentsgebäuden nicht fehlen.

Dann hieß es Abschied nehmen von den Niederlanden – hallo Belgien. Bleibt dran.

Eure Jacqueliné

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